"Ohrakupunktur ist Therapie über die Chefetage" (Jan Seeber)

Noch nie habe ich ein Ohr gesehen, welches nicht perfekt zum „Besitzer“ gepasst hätte.  1999 machte ich erste Erfahrungen mit der Ohrakupunktur im Rahmen einer entsprechenden Ausbildung und meine Begeisterung für diese Therapie ist ungebrochen.

 

Da die Ohren entwicklungsgeschichtlich „Ausstülpungen“ des Gehirns sind,  bildet sich als Somatotop (Soma=Körper, Topos=Punkt) auf ihm der gesamte Körper ab.  Im Gegensatz zu lokalen Systemen, findet in der Ohrakupunktur die Therapie unmittelbar über das Reizleitungssystem des Gehirns statt.  Die aktiven Punkte am Ohr führen uns, da sie Abbildungen einer Aktivität im Gehirn sind.

 

Ohrakupunktur als spiegelndes Verfahren

 

Wie bei der Homöopathie wird in der Ohrakupunktur ein Impuls mit der Nadel gesetzt, der nicht zwangsläufig zu einer bestimmten Reaktion am Körper führt. Das bedeutet, dass wir über das Ohr Impulse setzten können, aber das System des Menschen entscheidet letztlich was es damit macht. Wir beziehen uns in der Therapie zwar auf die Lokalisation eines Symptoms und nicht auf die mögliche Ursache, aber über das Ohr wird dem Körpersystem diese Lokalisation gespiegelt. Dies kann zur Heilung, zumindest zu Re-Aktionen aus dem inneren führen.

 

Meiner Erfahrung nach strebt das System eines Lebewesens allerdings immer nach Vollkommenheit und Heilung.  Das erklärt vielleicht die große Effektivität der Ohrakupunktur.

 

Sie haben Angst vor Nadeln? Kein Problem! Ich behandele Sie mit einem Softlaser und/oder mit japanischen Goldkügelchen, die mit einem kleinen Pflaster am Ohr befsetigt werden.